Altersvorsorge für Selbständige: Unwissenheit schützt nicht vor dem Alter

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Wer selbständig ist, der muss in der Regel nicht nur die Krankenversicherung aus eigener Tasche bezahlen, sondern gleichzeitig auch für das Alter vorsorgen. Genau da liegt das Problem, denn einer aktuellen Umfrage zufolge denken nur wenige Selbständige heute schon an morgen. Im Alter droht ein Leben am Existenzminimum – besonders ärgerlich, da viele Selbständige schlicht und ergreifend einfach verpassen, sich ausreichend zu informieren.

Das häufigste Problem der Altersvorsorge-Angebote: Der Zwang der Beitragszahlungen.

Vorsorge zu unflexibel und zu unsicher

Wie eine repräsentative Umfrage des Berliner Meinungsforschungsinstituts Civey und der Hertie School of Governance zeigt, ist das Thema Altersvorsorge bei Selbständigen in Deutschland fast ein Tabu-Thema. Herausgekommen ist, dass sich die Selbständigen nicht auf die Angebote der aktuellen Altersvorsorge verlassen wollen. Das häufigste Problem: Der Zwang der Beitragszahlungen. Immerhin kann es jederzeit passieren, dass bei einem Selbständigen einer oder mehrere Kunden wegbrechen. Wie sieht es dann aber mit der eigenen Altersvorsorge aus? Können die Beiträge noch gedeckt werden?

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Neben den Beitragszahlungen ist es aber offenbar auch das mangelnde Vertrauen, welches die Selbständigen von der Altersvorsorge abhält. So gaben rund 60 Prozent der Befragten an, dass sie als Sicherheit zumindest ihre Beiträge garantiert haben wollen, die sie in die Altersvorsorge einzahlen. Ähnlich viele Befragte gaben auch an, dass sie mehr für das Alter sparen würden, wenn ihnen flexible Möglichkeiten für die Zahlungen der Beiträge gegeben würden.

Anzahl der Selbständigen stark gestiegen

Professor Klaus Hurrelmann von der Hertie School of Governance erklärte hierzu: „Es kann nicht verwundern, dass mehr Flexibilität die Kernforderung für Selbständige ist, wenn sie nach Voraussetzungen für höhere Altersrücklagen gefragt werden.“ Allerdings mahnte der Experte auch, dass sich zu wenig Selbständige über die Möglichkeiten der Altersvorsorge informieren würden. Dies wiederum würde die Lage der Selbständigen im hohen Alter deutlich verschlechtern.

Dazu passen auch die weiteren Ergebnisse der Umfrage. Nur 20 Prozent der Befragten gaben zum Beispiel an, dass sie monatlich einen Betrag von 1.000 Euro oder mehr für das Alter zurücklegen. Aber ganze 56 Prozent erklärten, sie würden weniger als 500 Euro oder sogar gar nichts monatlich bei Seite legen. Insgesamt ist die Anzahl der Selbständigen in Deutschland stark gestiegen, in den letzten 25 Jahren hat sie sich sogar verdoppelt. Aktuell sind 2,3 Millionen Menschen Selbständig, wobei sogar insgesamt 4,2 Millionen als sogenannte Freiberufler bezeichnet werden. Und dem Großteil dieser Millionen droht im Alter ein finanzieller Engpass.

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