Was ist eine Dividende?

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Bei einer Dividende handelt es sich um eine Ausschüttung, die im Normalfall aus den erzielten Gewinnen der Aktiengesellschaft besteht. Zumindest bei deutschen Aktien wird die Dividendenausschüttung einmal jährlich vorgenommen. Bei ausländischen Aktien kann es durchaus vorkommen, dass Dividendenausschüttungen vierteljährlich oder halbjährlich vorgenommen werden.

Die Höhe der Dividende wird auf der Hauptversammlung beschlossen. Prinzipiell ist es dabei auch denkbar, dass auch ohne einen Unternehmensgewinn eine Dividende beschlossen und im Anschluss ausgeschüttet wird. Tendenziell hat eine gute Ertragssituation des Unternehmens auch eine hohe Dividende zur Folge. Doch nicht ausnahmslos alle Unternehmen, die Gewinn erwirtschaften, zahlen auch eine Dividende.
Die Rendite, also der Gewinn des Aktieninhabers, setzt sich dabei aus zwei verschiedenen Faktoren zusammen:

  • Kursrendite

    und der

  • Dividendenrendite

Um die Investition in Aktien untereinander aber auch mit Alternativen vergleichen zu können, kann die Dividendenrendite berechnet werden. Hierfür ist neben der Dividende selber der Kurs der entsprechenden Aktie entscheidend. Ähnlich wie bei einem Zinssatz kann von diesem Wert abgelesen werden, wie viel der Aktionär prozentual von seiner Investition erhält. Liegt der Kurs einer Aktie etwa bei 50 Euro und wird eine Dividende von 2 Euro ausgezahlt, beträgt die Dividendenrendite 4 Prozent.

In dem Stufenzinsmodell der BASF-Dividende ist klar zu erkennen, wie bei einer Laufzeit seit 1991 mittlerweile eine Dividendenrendite von über 45% auf die ursprüngliche Investition erreicht wurde.

Dieses Beispiel zeigt sehr gut, dass sich langfristige Investitionen in Dividendenwerte auch bei zwischenzeitlich starken Kursrückschlägen lohnen können.


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